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Salzterrassen in Maras, Terrassenanlage in Moray und Inkaruinen in Chinchero
Diese Tour führt Sie zu den Salzminen von Maras. Dies ist ein Komplex von hunderten, auf Terrassen angelegten kleinen Becken in denen stark salzhaltiges Wasser aus einer nahen Quelle gesammelt wird. Die hier befindlichen Minen werden schon seit der Zeit der Inkas zur Salzgewinnung genutzt. Die erste Salzschicht dient dem menschlichen Konsum, die zweite ist für therapeutische Zwecke vorgesehen und die dritte für Tiere. Jedes Becken produziert im Monat rund 60 kg Salz und wird an einem Tag im Monat „geerntet“.
Moray ist ein beeindruckender Ort ganz anderer Art. Vier natürliche Einbuchtungen der Landschaft wurden von den Inkas dazu genutzt um Terrassen anzulegen, die wegen ihrer verschiedenen Mikroklimata als botanisches Labor dienten. Dadurch konnten die Inka auf engstem Raum verschiedenste Pflanzen anbauen, die normalerweise in ganz unterschiedlichen Klimazonen beheimatet sind. Die runden Terrassen sind noch heute intakt. Der Temperaturunterschied innerhalb der Terrassen beträgt bis zu 3 Grad.
Einst der Sommersitz vieler Inka, bietet Chinchero Besuchern eines der lohnendsten Markterlebnisse im Heiligen Tal der Inkas. Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag erwacht diese traditionelle Andenstadt zum Leben, wenn einheimische Kunsthandwerker handgefertigte Textilien, Silberschmuck, Töpferwaren und vieles mehr verkaufen. Besucher erkunden auch den angrenzenden archäologischen Komplex, der durch seine gut erhaltenen Terrassen und eine große Inkafestung beeindruckt. Am Fuße des Hauptplatzes steht eine schöne Kolonialkirche, die auf den Fundamenten von Inka-Bauten errichtet wurde. Ihr Hauptaltar, mit Blattgold im Barockstil verziert. Die Wände schmücken Gemälde von Diego Quispe Tito, dem bedeutendsten Vertreter der Kunstschule von Cusco.